Nachmittagswanderungen

  • Regelmäßig mittwochs und donnerstags bietet der Verein Nachmittagswanderungen an.

  • Die Mittwochs-Wanderungen sind durchschnittlich 8 km lang und dauern in der Regel zweieinhalb bis drei Stunden. Bevorzugte Wanderreviere für die Mittwochs-Wanderungen sind das Drachenfelser Ländchen und die nahegelegenen Gebiete wie Remagener oder Rheinbacher Wald und – vor allem im Herbst – die Ahr.

  • Die Donnerstags-Wanderungen dauern im Allgemeinen ca. zwei Stunden, haben eine leichte Wegeführung und bewältigen jeweils 6 bis 7 km.

  • Treffpunkt sowohl für die Mittwochs- als auch für Donnerstagswanderungen ist jeweils um 14:00 Uhr der Parkplatz am Schwimmbad in Wachtberg-Berkum.

Wanderung nach Klein Villip

Wie an jedem Mittwoch, so traf sich auch am 18. April 2018 ein gutes Dutzend Mitglieder und Gäste des Wachtberger Wander-Vereins zu einer Nachmittagswanderung durch das Drachenfelser Ländchen. Bei der Begrüßung der Teilnehmer der Wanderung kündigte Wanderführer Ernst Picard an, dass sie diesmal eine kleine Überraschung erwarte. Der Vorsitzende des Kapellenverein Klein Villip e.V., Dr. Hans Böhm, habe den Wanderverein eingeladen, bei einer seiner Wanderungen in Wachtberg der Marienkapelle in Klein Villip mal einen Besuch abzustatten. Und dieser freundlichen Einladung wolle man nun nachkommen.  

Startpunkt der anschließenden Wanderung war die Nepomuk-Kapelle in Holzem. Von dort wanderte man entlang des „Studdig“ in Richtung Klein Villip. Auf halber Strecke wurden die Wanderer bereits von Hans Böhm erwartet. Bevor es nun aber zur Kapelle ging, führte er sie in ein Waldstück, wo sich die Überreste einer Anlage befinden, die man sicherlich mit dem von Franz Müller in seinem Buch „Leben rund um den Wachtberg“ eingehend beschriebenen militärischen Kommunikationsnetz aus römischer Zeit in Verbindung bringen kann.

In Klein Villip wurden die Wanderer durch das Geläut der Kapellenglocke willkommen geheißen. Nach einem Begrüßungsschnaps berichtete Hans Böhm auf äußerst anschauliche Weise über die Geschichte des Wiederaufbaus der Kapelle. Besonders beeindruckend war die Schilderung, mit welcher Begeisterung und welchem Engagement sich viele Menschen eingebracht und zum Gelingen des Werkes beigetragen haben.  

Mit der Festschrift zur Einweihung der wiederaufgebauten Kapelle ausgestattet, machte sich die Wandergruppe entlang des Arzdorfer Baches wieder auf den Heimweg. Dabei wurde von mehreren Teilnehmern betont, dass der Besuch der Kapelle eine hervorragende Idee gewesen sei.